Von Kuzorra bis Özil – Eine Ausstellung

Von Kuzorra bis Özil – Eine Ausstellung

Das Ruhrgebiet steht für Arbeit, Migration und Fußball. So wie zum Ende des 19. Jahrhunderts der Fußball aus England ins Ruhrgebiet migrierte, kamen seither Millionen Menschen aus verschiedenen Regionen und Ländern in den „Ruhrpott“. Dabei haben vor allem polnische und türkische Migranten und deren Nachkommen nicht nur die Wirtschaft, sondern auch den Fußball im Ruhrgebiet geprägt – von der untersten Kreisklasse bis zu den Traditionsvereinen der Bundesliga.

Idealtypisch dafür stehen Ernst Kuzorra und Mesut Özil, der eine Sohn ostpreußischer, der andere türkischer Einwanderer. Sie stehen im Fokus, wenn es um Fragen der Integration und Identität geht. Doch nicht nur in diesen Spielerbiographien scheint sich die Geschichte von Migration und Fußball zu wiederholen. So wie die polnischen Migranten zu Beginn gründeten auch die türkischen Migranten zum Ende des 20. Jahrhunderts eigene Sport- und Fußballvereine im Ruhrgebiet. Das Ausstellungsprojekt von Kuzorra bis Özil – Die Geschichte von Migration und Fußball im Ruhrgebiet entsteht gemeinsam mit dem LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum sowie mit DOMiD, das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V.